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So finden Sie Ihr (wahres) Selbst

Der Schauspieler, der Kritiker und der Beobachter.

Wir werden mit geschlossenen Augen geboren. Sie öffnen. Das unendliche Licht des Universums, das seit über 14 Milliarden Jahren durch die Zeit reist, tritt ein. Und wir fangen an.

Wenn wir stolpern und stehen, lernen und wachsen, zittern und siegen, verschmelzen unsere Handlungen zu Taten, Mustern und Gewohnheiten. Unsere Reise geht neue Wege und prägt den Weg, auf dem wir in der Hoffnung wandeln, dass andere folgen können.

Wir scheitern. Wir geraten ins Wanken. Wir stolpern. Die Leute sagen uns Worte. Worte, die sich über Zeit und Raum wiederholen und brechen, werden zu unseren eigenen. Wir reagieren. Wir sagen Dinge - uns selbst, anderen, unserer Seele und unseren Eltern und Fremden im E-Zug. Worte werden zu unserer Geschichte. Sie werden zu unserer Geschichte - einer Reihe unvollkommener Erinnerungsstücke, die wir in die Karte von How We Got Here einarbeiten.

Wir werden bewusst geboren, zum Handeln angeregt und kritisiert. Der Beobachter. Der Schauspieler. Der Kritiker. Sie leben alle in uns. Die drei leben gemeinsam in der unendlichen und unendlich kleinen Weite der menschlichen Seele in einem ewigen, unruhigen Gleichgewicht.

Die Kritikerin beschämt die Schauspielerin für ihre endlose Fehlerparade.

Der Schauspieler beklagt den Betrachter, zu sehen und zu wissen, aber weder zu fixieren noch zu leiten.

Und der Beobachter gähnt den Kritiker an - alle Unruhe und Bombastik - so wie der Ozean bei jeder einzelnen Welle mit den Schultern zuckt.

Dies ist der Fortschritt des Selbst: Die Geburt des Beobachters, die Entwicklung des Schauspielers, das Schärfen des Kritikers. Aber dieser unruhige Tanz führt uns nicht zu unserer endgültigen Form.

Denn es ist der Kritiker, der uns daran hindert, unser Schicksal zu erreichen. Es ist die Kritikerin, die den Schauspieler lähmt, die den Betrachter blind macht, die mit ihrer Autorin die Regentschaft übernimmt.

Der Kritiker sagt. Der Schauspieler tut es. Der Beobachter ist. Sie können Ihren Mund, Ihre Hände, Ihre Beine, Ihren Körper abstellen - aber Sie können niemals außerhalb Ihres geistigen Auges existieren. Denn selbst wenn Sie blind handeln oder Kritik durch eine verbogene Linse üben, wird Ihr inneres Auge niemals lügen. Das ist der Beobachter. Sie ist die Wahrheit.

Der Beobachter wird versuchen, der Kritikerin zu sagen, dass sie sich beruhigen soll, aber sie braucht die Hilfe des Schauspielers, um den Dämon zu erschüttern. Es ist der Schauspieler, der den Einsatz durch das Herz des Kritikers treiben muss, um den inneren Aufstand zu unterdrücken, der den Fortschritt sabotiert und Träume zertrümmert.

Der Schauspieler wird versuchen, den Kritiker zum Schweigen zu bringen, es fehlt ihm jedoch die Weisheit, dies in Übereinstimmung mit dem, was wahr und richtig ist, zu tun. Der Schauspieler muss den Beobachter auf den Kritiker aufmerksam machen oder riskieren, dass der Kritiker an Macht und Tonhöhe gewinnt.

Und so verschmelzen Beobachter und Schauspieler zu einer nahtlosen Einheit, die von den zwischen ihnen erzählten Geschichten nicht unterbrochen wird. Durch den Plural wird sie zur spirituellen Verkörperung von Integrität, einem Licht in der Dunkelheit, das dem Sein und Tun gewidmet ist. Sie ist die Sonne und der Strahl. Sie ist die Welle und der Ozean.

Wenn der Schauspieler und der Beobachter den Kritiker erkennen, sich als Einheit vereinigen und sich einig sind, ihn zu überwältigen, ihn zu überwinden, ihn zu besiegen, kann das wahre Selbst friedlich und siegreich hervorgehen. Sie sind dann das harmonische Mittel des Seins und Werdens, des Strebens nach Perfektion und des Lebens in Frieden.

Wir werden mit offenen Augen wiedergeboren. Eines Tages werden sie schließen. Das unendliche Licht des Universums, das über 14 Milliarden Jahre durch die Zeit reist, wird wieder eintreten, wenn wir das Gefäß unseres Körpers verlassen und uns wieder mit dem Licht verbinden, das uns geschaffen hat, und die Worte unserer Kritiker werden alle vergessen sein. Nur das Licht wird bleiben - Licht ist alles, was bleibt - und wir werden das, was wir wirklich sind.

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